Lucius WolterGeboren wurde Lucius Wolter am 4. September 1979 in Hamburg. Seine ersten musikalischen Schritte machte er auf der Blockflöte und wenig später im Alter von 6 Jahren auf dem Klavier. Unterricht erhielt er bei Prof. Barthels aus Lübeck. Bei dem Lichtwark Klavierwttbewerb in Hamburg – Bergedorf gewann er mehrere Preise auf diesem Instrument.

Die erste Stimmbildung erhielt Lucius im Kinderchor der Hamburger Staatsoper, den „Hamburger Alsterspatzen“. Mit diesem Chor trat er in zahlreichen Opern ( u.a. „Tosca“, „Turandot“), aber auch im Fernsehen und Rundfunk als Solist ( RTL Serie „die große Freiheit“, NDR Sendung „Sontakte“ ) und im Chor bei diversen Tourneen und Fernsehauftritten auf.

Nach dem Stimmbruch nahm Lucius privaten Gesangsunterricht bei den Lehrern Peter Anders und Perrin Allen. Bei dem Musikwettbewerb „jugend musiziert“ erhielt er im Bereich Sologesang und Duettgesang mehrere Bundespreise. Schauspielunterricht und Sprecherziehung erhielt Lucius bei Tillman Maddaus, Marianne Bernhardt und Anna Hauer.

In zahlreichen Konzerten war Lucius in Messen von Händel, Mozart und Schubert ( u.a. Hamburger Musikhalle, Hamburger Michel, Götthinger Händelfestspiele ) sowie in Liederabenden ( u.a. Schubert, Schumann, Strauss, Mahler… )zu hören .

Auf der Bühne machte Lucius seine ersten Schritte in kleinen Produktionen von „Anatevka“ ( in der Rolle des Mottel ) und „Orpheus in der Unterwelt“ ( als Orpheus ). Die erste professionelle Bühnenproduktion war „Figaros Hochzeit“ im Kurtheater Westerland und Stadttheater Abenrade in Dänemark.

Die erste große Musicalproduktion wurde dann die Deutschlandpremiere von „Elisabeth“ in Essen, in welcher Lucius unter anderem als Kronprinz Rudolf zu sehen war.

Seitdem ist Lucius in vielen Musicals in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgetreten. Jünger in „Jesus Christ Superstar“ in Bad Hersfeld; Swing und Cover Barrett in „Titanic“ in der Neuen Flora in Hamburg, Marius in „Les Miserables“ im Theater des Westens in Berlin, Lanzelot in „Camelot“ in Tecklenburg, Ensemble und Raoul in „Das Phantom der Oper“ im Collosseum Theater Essen, Ensemble und Maxim de Winter in „Rebecca“ im Raimund Theater, Wien, Arthur in „Dracula“ in Graz, Tony in „West Side Story“ bei den Thuner Seefestspielen.

Danach stand Lucius als Jesus in „Jesus Christ Superstar“ im Wiener Museumsquartier und als Franz Matsch in der Uraufführung des Musicals „Gustav Klimt“ bei den Festspielen in Gutenstein auf der Bühne.

Er spielte den Ludwig in „Elisabeth – Legende einer Heiligen“ in Marburg und wieder Jesus in „Jesus Christ Superstar“ in Fohnsdorf, stand wieder als Tony in der „West Side Story“ bei den Tecklenburger Freilichtspielen und als Kolping in dem neuen Musical „Kolpings Traum“ auf der Bühne.

Als Baron Felix von Geigern war Lucius in „Grand Hotel“ am Staatstheater am Gärtnerplatz in München zu sehen, trat bei den Eutiner Opernfestspielen auf, stand als Thomas Andrews bei den Thuner Seespielen 2012 auf der Bühne, wieder als Franz Matsch im Künstlerhaus in Wien und als Monsieur Andre und Levefre in „das Phantom der Oper“ im Ronacher Theater Wien. Zuletzt war er als Clayton und Kerchakin „Tarzan“ im Apollo Theater in Stuttgart und zuvor im Theater Neue Flora, Hamburg zu sehen.

Neben seiner Bühnentätigkeit arbeitet Lucius auch als Korrepetitor und Komponist.

Kommentar verfassen